Veränderung

Wenn ich einen Weg betrete,

den ich nicht kenne,

muss ich mich entscheiden

für eine Richtung,

für einen neuen Weg.

Manchmal entscheide ich mich für eine Ruhepause

auf einer Bank,

die am Ende eines Weges steht.

Ich setze mich auf die Bank.

Ich schaue nach vorne.

Ich schaue zurück.

Ich schaue nach rechts und nach links.

Was hinter mir liegt

kenne ich.

Was mir ein neuer Weg bringt

weiß ich nicht.

Fragen.

Fragen!

Mein Blick öffnet sich für neue Welten.

Ich lege die Vergangenheit

zu den Muscheln aus meinem letzten Urlaub.

Die Zukunft

in meiner Hand,

liegt dort fast wie das Buch,

in dem ich lese.

Meine Lebens-Seiten

schreibe ich selbst.

Ich lege den Stift nieder.

Ich stehe auf

und mache einen ersten Schritt.

In mein neues Leben.

Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de